Direktor des Senckenbergischen Instituts für Pathologie
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Martin-Leo Hansmann
Pathologie
Das Querschnittsfach Pathologie ist ein essentieller Bestandteil der (Tumor-)Diagnostik und liefert neben der Krankheitsdiagnose wichtige Informationen für die Therapieentscheidung/-kontrolle. In diesem Rahmen wird am Institut für Pathologie ein breites Spektrum an histologischen, zytologischen und immunhistologischen Untersuchungen an Gewebeproben und Operationspräparaten (auch im Rahmen der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik) durchgeführt. Des Weiteren kommen zahlreiche molekularpathologische Untersuchungsmethoden (z.B. Pyrosequenzierung zur Genmutationsanalyse, Fragmentlängenanalysen bei malignen Lymphomen, Chromogen-in situ-Hybridisierungen (CISH) in der Mamma- und Lymphomdiagnostik) zum Einsatz. Zusätzlich gehört auch die Durchführung klinischer Obduktionen zum Aufgabenfeld der Pathologie.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den klinischen Schwerpunkten erfolgt u. a. im Rahmen von Tumorkonferenzen, die vom Institut durchgeführt werden oder an denen Mitarbeiter des Instituts teilnehmen.
Eine wesentliche Basis für die Forschung des UCT ist die im Institut befindliche Biomaterialbank des UCT unter der Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Michael Kvasnicka (leitender Oberarzt des Instituts für Pathologie).
Im Mittelpunkt der Forschung des Instituts für Pathologie steht das hämatopoetische (speziell lymphatische) System. Einen wesentlichen Bestandteil der Forschungsaktivitäten nimmt die Grundlagenforschung mit der Thematik Immunsystem und seine malignen Neoplasien ein. Das Institut ist ein nationales Referenz- und Konsultationszentrum für Lymphknoten- und Hämatopathologie.
Erstellt von: S. Ohm, erstellt am: 06.08.2010, zuletzt geändert: 09.10.2012






