Kreative Begleitung durch die Krebsbehandlung: Kunsttherapie im UCT Frankfurt

Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung ermöglicht Ausbau des Angebotes

v. l. n. r.: Stiftungsreferentin Simone Krämer, Palliativmedizinerin Dr. Shabnam Shaid, Kunsttherapeutin Manuela Schilling

Am 16. Mai 2024 besuchte die Dr. Marschner Stiftung das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) an der Universitätsmedizin Frankfurt. Stiftungsreferentin Simone Krämer traf sich auf dem Campus Niederrad mit Manuela Schilling, seit 2022 Kunsttherapeutin im UCT, und onkologischen Patientinnen und Patienten, um im Kunstatelier gemeinsam kreativ zu arbeiten. Dabei gewann die Vertreterin der Stiftung einen Eindruck von der ambulanten kunsttherapeutischen Arbeit im UCT. 

Manuela Schilling bietet mittlerweile auch ambulanten Patientinnen und Patienten zwei Mal wöchentlich ein kunsttherapeutisches Gruppenangebot an, das in einem Atelier im zweiten Stock der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe stattfindet. Zusätzlich ist sie weiterhin auf der Palliativstation und im palliativmedizinischen Dienst tätig, wo sie schwerkranke Menschen nach ihren individuellen Möglichkeiten am Bett mit Farben und verschiedenen Materialien kunsttherapeutisch begleitet. 

Die Kunsttherapie ist bereits seit 2009 ein integraler Bestandteil der ganzheitlichen Betreuung von Krebspatientinnen und -patienten im UCT Frankfurt. Dabei steht die Steigerung und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund: Die kreative Tätigkeit hilft den Betroffenen, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken und die Krankheit psychisch und emotional zu verarbeiten. Somit kann sie das allgemeine Wohlbefinden verbessern. 

Nach dem Besuch im Atelier führte Dr. Shabnam Shaid, die als Palliativmedizinerin stationäre onkologische Patientinnen und Patienten in verschiedenen Kliniken mitbehandelt, Simone Krämer durch das Obergeschoss der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Dort ist eine Vielzahl an Gemälden und Zeichnungen zu bewundern, die Krebspatientinnen und -patienten in der Kunsttherapie in der Vergangenheit geschaffen haben.

Durch den Austausch mit der Kunsttherapeutin Manuela Schilling und den Teilnehmenden des ambulanten Gruppenangebots im UCT erhielt die Stiftungsreferentin Simone Krämer wertvolle Einblicke in die Kunsttherapie und konnte nachempfinden, welchen hohen Stellenwert das kunsttherapeutische Angebot für die Krebspatientinnen und -patienten in Begleitung zu ihrer Therapie hat. Die finanzielle Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung ist für Die Brücke e.V., den Förderverein zugunsten krebskranker Patienten im UCT,  ein wichtiger Baustein, mit dem der Verein nun mehr Patientinnen und Patienten ein kostenloses kunsttherapeutisches Angebot ermöglichen kann.

Die Anleitung und Begleitung durch die Kunsttherapeutinnen sowie das Arbeitsmaterial ist für die Teilnehmenden grundsätzlich kostenlos. Wie alle Angebote, die über die onkologische Regelversorgung durch die Krankenkassen hinausgehen, trägt sich auch die Kunsttherapie ausschließlich aus Spendenmitteln. Um möglichst vielen Patientinnen und Patienten dieses wichtige Therapieangebot machen zu können, bittet die Kunsttherapie deshalb um Unterstützung: 
Universitätsklinikum Frankfurt, Spenden-Stichwort: 85300026 Kunsttherapie, Spendenkonto: DE32 5005 0201 0000 3799 99, Kontakt: Tel. +49 69 63 01 – 8 46 78.

Die Dr. Marschner Stiftung, gegründet nach dem Testament des Frankfurter Unternehmers Dr. Jürgen Marschner, fördert gezielt regionale Projekte in Frankfurt und Offenbach in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Soziales, um das bürgerliche Engagement in der Tradition der Stadt Frankfurt fortzuführen. Mehr Informationen zur Dr. Marschner Stiftung: https://marschner-stiftung.de/.

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt
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