Das Lungenkrebszentrum der Universitätsmedizin Frankfurt blickt auf ein gelungenes Jahr 2025 zurück: Die erfolgreiche Rezertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) bescheinigt dem Zentrum erneut eine exzellente Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Der konsequente innovative Ausbau der thoraxchirurgischen Möglichkeiten an der Universitätsmedizin Frankfurt trägt wesentlich dazu bei. Dank der modernen Ausstattung für eine patientenorientierte, schonende operative Behandlung von Lungenkrebs und einer hochqualifizierten personellen Expertise gehört das Lungenkrebszentrum an der Universitätsmedizin Frankfurt zu den in diesem Bereich führenden Einrichtungen in der Rhein-Main-Region.
Versorgung von Lungenkrebspatienten auf höchstem medizinischen Niveau
„Die Auszeichnung durch die DKG zeigt, dass unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit und unser Engagement für modernste Therapien höchste medizinische Maßstäbe erfüllen“, sagt Dr. Wolfgang Gleiber, Koordinator und kommissarischer Leiter des Zentrums. Die Gutachter hoben insbesondere die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Pneumologie, Onkologie, Chirurgie, Radiologie, Pathologie und weiteren Fachbereichen sowie die aktive Teilnahme an klinischen Studien hervor. „Unser Ziel ist es dabei nicht nur, unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich medizinisch zu versorgen, sondern sie auch menschlich auf ihrem Weg zu begleiten“, ergänzt Prof. Dr. Waldemar Schreiner, Schwerpunktleiter der Thoraxchirurgie. „Für uns ist die erfolgreiche Rezertifizierung ein bedeutender Meilenstein und eine erneute Anerkennung der engagierten Arbeit unseres gesamten Teams.“
Innovative Techniken für eine schonendere Behandlung
Ein zentrales Element der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Lungenkrebszentrums ist der gezielte Ausbau der Thoraxchirurgie mit dem Schwerpunkt Lungenchirurgie durch modernste Untersuchungs- und Operationstechniken: Neben der personellen Verstärkung des Teams unter Leitung von Prof. Schreiner kommt seit einiger Zeit die KI-unterstützte präoperative 3D-Planung zum Einsatz. Dabei werden mithilfe von Künstlicher Intelligenz vorliegende Computertomographiebilder in ein 3D-Modell umgewandelt, das genau zeigt, wie der Tumor und die wichtigen Strukturen der Lunge zueinander liegen und wie diese über Blutgefäße versorgt werden. So können Chirurginnen und Chirurgen die Operation sehr präzise und patientenspezifisch vorbereiten, und die Patientinnen und Patienten profitieren durch schonendere Eingriffe und eine schnellere Genesung. In Kombination mit den minimalinvasiven Operationsverfahren gehört die KI-unterstützte OP-Planung zu den innovativsten Techniken der modernen Thoraxchirurgie.
Bei der Durchführung von Lungenoperationen werden an der Universitätsmedizin Frankfurt ebenfalls routinemäßig 2D- und insbesondere 3D-Videodarstellungen eingesetzt. Mit einer fluoreszierenden Farbstoffmarkierung lässt sich dabei die Position des Tumors genauestens feststellen, sodass auf das früher übliche manuelle Ertasten des Tumors in der Lunge verzichtet werden kann. Auch roboter-assistierte Operationen mit dem Da Vinci-System sind fest im Behandlungsspektrum verankert. „Durch die konsequente Kombination dieser innovativen Techniken schaffen wir optimale Voraussetzungen für minimalinvasive, präzise und individuell angepasste chirurgische Eingriffe“, resümiert Dr. Katrin Hornemann, Leitende Oberärztin in der Thoraxchirurgie.
Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung und der Anwendung fortschrittlichster Behandlungsmethoden will das Lungenkrebszentrum seine Rolle innerhalb des onkologischen Netzwerkes in der Rhein-Main-Region auch künftig weiter festigen: als verlässlicher Partner für Betroffene sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte.
Weitere Informationen zum Universitären Lungenkrebszentrum Frankfurt:
https://www.uct-frankfurt.de/fuer-patienten/lungenkrebszentrum.html



