Clinical Trialist Friederike Althoff als Referentin auf dem interaktiven IKF-Symposium

Dr. Friederike Althoff, die seit 2024 als Clinical Trialist im Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum gefördert wird und als Ärztin in der Medizinischen Klinik 2 der Universitätsmedizin Frankfurt tätig ist, nahm am 12. September 2025 als Referentin beim Symposium des Frankfurt Institute of Clinical Cancer Research (IKF) Thoraxonkologie: „State of the Art und zukünftige Therapiehorizonte“ teil.

MSNZ Clinical Trialist Dr. Friederike Althoff stellte auf dem Symposium des Frankfurt Institute of Clinical Cancer Research (IKF) Thoraxonkologie die Kasuistik einer Patientin vor. Foto: neoConnect.

Das Symposium, das im Crowne Plaza Congress Hotel in Frankfurt stattfand, wurde unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinischen Onkologie ausgerichtet. Althoff präsentierte auf dem interaktiven Symposium die Kasuistik einer Patientin mit metastasiertem, molekular nicht-alteriertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (non-small-cell lung cancer, NSCLC), die unter Immuntherapie über mehr als vier Jahre eine anhaltende, sehr gute partielle Remission erreichte. Dieser Fall zeigt, dass ein langfristiges Überleben der fortgeschrittenen Erkrankung unter Immuntherapie möglich ist, macht aber zugleich neue Herausforderungen in diesem Kontext sichtbar: Bei der vorgestellten Patientin wurde im Verlauf ein Zweitkarzinom, ein kleinzelliges Lungenkarzinom, als Zufallsbefund in der Nachverfolgung diagnostiziert. Die Nachwuchswissenschaftlerin betonte daher, dass mit zunehmender Überlebenszeit das Thema Survivorship stärker in den Fokus rückt, da insbesondere in Kollektiven mit langjähriger Raucheranamnese häufiger mit Zweittumoren, sogenannte zweite primäre Lungenkarzinome (second primary lung cancers, SPLC), zu rechnen sei. Althoff wies darauf hin, dass bei Verdacht auf einen augenscheinlichen späten Progress des NSCLCs unter Immuntherapie daher immer auch die Möglichkeit eines Zweitkarzinoms in Betracht gezogen und eine bioptische Sicherung angestrebt werden sollte.

Das Symposium der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (AIO) zeichnete sich insgesamt durch ein besonders interaktives Format aus: Thematisch geordnete Fallpräsentationen wurden jeweils von einem kompakten „Update“-Vortrag begleitet und bildeten die Grundlage für intensive Diskussionen im fiktiven Tumorboard und im Plenum. Aus Sicht der wissenschaftlichen Leitung und der Organisatorinnen und Organisatoren war dies ein entscheidender Faktor für den Erfolg des interaktiven Symposiums.
 

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