Prof. Imkeller ist seit 2021 Leiterin der Nachwuchsgruppe „Computational Immunology“ am Edinger Institut, gefördert durch das MSNZ. In ihrer Forschung verbindet sie mathematische Modellierung, Datenwissenschaft und Immunologie, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Tumoren und dem menschlichen Immunsystem besser zu verstehen. Ihr Team entwickelt computergestützte Methoden zur Analyse hochdimensionaler immunologischer und molekularer Daten, beispielsweise aus Einzelzell-Sequenzierungen oder Proteomanalysen.
Ziel dieser Arbeiten ist es, die inter- und intraindividuelle Heterogenität von Tumor-Immun-Interaktionen bei Krebspatientinnen und -patienten sichtbar zu machen. Dabei werden die unterschiedlichen Reaktionen zwischen Tumoren und dem Immunsystem genauer erforscht, um so neue Ansätze für therapeutische Interventionen/Therapieoptionen zu schaffen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Übertragung dieser Erkenntnisse in die klinische Anwendung, zum Beispiel durch die Identifikation von Biomarkern oder die Entwicklung immuntherapeutischer Strategien.
Mit ihrer Berufung an das Frankfurt Cancer Institute stärkt Imkeller die Forschung an der Schnittstelle von Bioinformatik, Onkologie und Immunologie. Wir freuen uns sehr über diese herausragende Entwicklung und wünschen Katharina Imkeller weiterhin viel Erfolg auf ihrem wissenschaftlichen Weg!



