Am 12. Februar 2026 fand bereits zum zweiten Mal am forschungsstarken Fachbereich Medizin die Informationsveranstaltung über die vielfältigen Nachwuchsförderprogramme der Universitätsmedizin Frankfurt statt. Ziel war es, einen umfassenden Überblick zur Nachwuchsförderung am Standort Frankfurt zu geben und über Möglichkeiten des Einstiegs oder der Weiterförderung zu informieren.
Auch in diesem Jahr war das Interesse an der Veranstaltung groß und die Teilnehmenden erfuhren zu Beginn von Forschungsreferentin Dr. Sabine Seuter, welche Möglichkeiten der Fachbereich Medizin für die verschiedenen Karrierestufen – von Studierenden bis hin zu Habilitierenden – bietet.
Die Angebote der „Frankfurter Forschungsförderung“ sowie Preise und Zuschüsse, die über den Fachbereich ausgeschrieben werden, sind überwiegend themenoffen und können von allen die jeweiligen Antragsvoraussetzungen erfüllenden Mitgliedern des Fachbereichs Medizin beantragt werden. Sie umfassen sowohl Personen- als auch Projektförderungen. An dieser Stelle konnte Stephanie Faber, Referentin für den wissenschaftlichen Nachwuchs, bekanntgeben, dass das DFG-geförderte Clinician Scientist-Programm INDEEP im Bereich der Entzündungsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Welsch nach erfolgreicher Zwischenevaluation in das Junior Clinician Scientist- und Clinician Scientist-Programm am Fachbereich Medizin übergeht. Ähnlich erfolgreich wurde das von Frau Prof. Maria Vehreschild am Fachbereich Medizin initiierte Advanced Clinician Scientist-Programm INITIALISE (Innovations in Infection Medicine) für fortgeschrittene klinisch-wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte, gefördert durch das BMFTR, etabliert. Auch hier ist eine Weiterführung des Programms durch den Fachbereich geplant. Detaillierte Informationen folgen zeitnah auf der Webseite des Fachbereichs Medizin.
Das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) Frankfurt-Marburg, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, richtet sich durch seine verschiedenen Förderlinien an Naturwissenschaftler und Naturwissenschaftlerinnen (Medical Scientists) sowie Ärztinnen und Ärzte ((Advanced) Clinician Scientists & Clinical Trialists) auf allen Karrierestufen in der translationalen Krebsforschung und wurde durch die Koordinatorin Dr. Tinka Haydn vorgestellt. Neben einem Einblick in die unterstützenden Strukturen durch das Förderprogramm und das Begleitprogramm zur wissenschaftlichen Weiterbildung wurde auf die in Kürze erscheinenden neuen Ausschreibungsrunden für medizinische Studierende, (Advanced) Clinician Scientists und Clinical Trialists hingewiesen. Den Abschluss bildete die Vorstellung des FIT-Mentoring-Programms durch Viktoria Jenkner und Asmaa-Farooq Kayani, welches als übergeordnete Struktur alle Geförderten aus den verschiedenen Programmen zusammenbringt und Netzwerk-, Mentoring- und Workshop-Angebote für die Geförderten bietet. Zahlreiche Fragen zum Abschluss dokumentierten das Interesse der Teilnehmenden, mit denen die Koordinatorinnen nun weiter im Gespräch bleiben möchten.



