Dr. Mélanie Tichet erhält Beug Foundation Metastasis Prize

Melanom-Forschung aus Frankfurt nimmt Patientenalter in den Fokus

Das Team um Dr. Mélanie Tichet (Mitte)

Für ihre herausragende Arbeit zu Therapieresistenzen im malignen Melanom erhält Dr. Mélanie Tichet, Gruppenleiterin im Frankfurt Cancer Institute (FCI) am Georg-Speyer-Haus den mit 12.000 Euro dotierten Beug Foundation Metastasis Prize 2025, mit dem alle zwei Jahre Nachwuchsforschende für herausragende Forschungsprojekte im Gebiet der Krebsmetastasierung ausgezeichnet werden. 

In ihrem Projekt „Aging and Therapy Resistance in Metastatic Melanoma“ konzentriert sich Dr. Mélanie Tichet auf die Auswirkungen des Alters von Krebspatientinnen und -patienten auf das Tumorwachstum und das Tumormikromilieu sowie die Therapieantwort. Dieser Aspekt wurde bisher in nur wenigen Studien erforscht, obwohl es viele Melanom-Patienten fortgeschrittenen Alters gibt. 

Für ihre Forschung im Labor arbeitet sie eng mit Prof. Dr. Bastian Schilling, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Frankfurt, zusammen und stellt so einen direkten klinischen Bezug ihrer Arbeit her. Bei Dr. Tichets translationaler Forschungsarbeit steht insbesondere der Einfluss der Tumorumgebung im Fokus. Mit den von ihr etablierten Modellen sollen Fragen zur unterschiedlichen Therapieantwort z. B. auf zielgerichtete und immun-basierte Therapien in Abhängigkeit zum Patientenalter erforscht werden. Mit ihrem Projekt leistet die im MSNZ-assoziierte Nachwuchswissenschaftlerin einen wichtigen Schritt zu einer effektiveren, altersangepassten Behandlung des malignen Melanoms und schafft die wissenschaftlichen Grundlagen für zukünftige klinische Evaluationen. 

Das MSNZ Frankfurt-Marburg gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
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