Über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der translationalen Krebsforschung trafen sich am 23. und 24. Februar 2026 zum 6. Rhein-Main Cancer Retreat im Zentrum für Kommunikation in Glashütten im Taunus. Die gemeinsame Veranstaltung der Forschungsverbünde LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI), Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) Partnerstandort Frankfurt/Mainz, Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) Frankfurt-Marburg und – erstmals als Konsortialpartner mit vertreten – dem LOEWE-Schwerpunkt CARISMa bot Krebsforschenden aus den assoziierten Instituten aus Frankfurt, Mainz und Marburg eine Plattform für den internen und standortübergreifenden Austausch.
In sieben Sessions mit zahlreichen Vorträgen zeigten die Referentinnen und Referenten eindrucksvoll, wie sie in ihrem Fachgebiet Grundlagenforschung und klinische Translation zusammenbringen und voneinander durch Synergien in der Zusammenarbeit profitieren. Fünf der sieben Sessions thematisierten die gemeinsamen strategischen Themenfelder, die sich an den Querschnittsprogrammen des FCI orientieren: Die Anwesenden erhielten Einblicke in die neuesten Forschungserkenntnisse aus den Bereichen „Immunotherapy of Glioblastoma“, „Metastasis“, „Gastrointestinal Tumors“, „Urooncology“ und „Acute Myeloid Leukemia“. Zwei weitere Sessions zu „Drug Development“ und „Cell Therapy & CARISMa“ ergänzten das Programm und zeigten insbesondere standortübergreifende Projekte. Ein Gastvortrag von Prof. Dr. med. Sebastian Kobold (Ludwig-Maximilians-Universität München) zu „Engineering T cells against disease vulnerabilities“ sowie konzeptionelle Kurzvorträgen zum FCI, DKTK und zum MSNZ rundeten das Programm ab. Zwei fachübergreifende Postersessions boten ein Forum für Projekte der verschiedenen geförderten Programme und Arbeitsgruppen und luden zum Diskutieren und Vernetzen, insbesondere unter den Nachwuchsforschenden, ein.
Einmal mehr verdeutlichte das Rhein-Main Cancer Retreat 2026, wie durch intensive Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit das onkologische Netzwerk im Rhein-Main-Gebiet kontinuierlich wächst und die wissenschaftlichen Fortschritte in der Krebsforschung vorantreibt. Die Teilnehmenden verließen Glashütten mit vielen Ideen für ihre eigene Forschungsarbeit und Anknüpfungspunkten für neue Kooperationen.



