Förderpreis 2025 der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt für PD Dr. Katharina Wenger-Alakmeh

Die Wissenschaftliche Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main verleiht ihren diesjährigen Förderpreis an Priv.-Doz. Dr. med. Katharina Wenger-Alakmeh, Oberärztin am Institut für Neuroradiologie, Leiterin der Forschungssektion „Translational Neuroimaging“ am Cooperative Brain Imaging Center (Co-BIC) Frankfurt und Advanced Clinician Scientist im Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) Frankfurt.

Die Urkunde überreichte der Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft, Prof. Dr. Herbert Zimmermann, bei der Festsitzung der Wissenschaftlichen Gesellschaft. Foto: Uwe Dettmar

Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Wenger-Alakmehs herausragende wissenschaftliche Arbeiten an der Schnittstelle von Medizin, Physik, Chemie und Datenwissenschaft. Ihre Forschung zielt auf die Entwicklung innovativer MRT-gestützter Biomarker zur nicht-invasiven Diagnose und Therapieüberwachung von Hirntumoren. Im Mittelpunkt stehen dabei moderne Verfahren der MR-Spektroskopie und multiparametrischen quantitativen MRT, mit denen biochemische und biophysikalische Tumoreigenschaften hochauflösend sichtbar gemacht werden.

Ihre Arbeiten leisten einen bedeutsamen Beitrag zur personalisierten Onkologie und fördern den interdisziplinären Dialog – im Sinne des Förderpreises, der explizit innovative, fachübergreifende Ansätze honoriert. Wenger-Alakmeh konnte bereits zahlreiche Publikationen in international renommierten Fachzeitschriften platzieren und erhielt weitere wissenschaftliche Auszeichnungen, u. a. den Kurt-Decker-Preis der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (2024).

Die Preisverleihung fand im Rahmen der öffentlichen Festsitzung der Wissenschaftlichen Gesellschaft am 10. Juli 2025 statt. Den Festvortrag hielt der Klassische Philologe Prof. Arbogast Schmitt. 

Die Wissenschaftliche Gesellschaft an der Goethe-Universität ist ein interdisziplinäres Forum zur Förderung herausragender Forschung und des wissenschaftlichen Austauschs. Sie geht auf eine Gründung von Frankfurter Professoren im Jahr 1906 zurück und steht in der Tradition der Straßburger Wissenschaftlichen Gesellschaft und der Humanistenvereinigung Jakob Wimpfelings.

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