Deutsche Krebshilfe besucht MSNZ Standorte

Internationale Gutachterkommission betrachtet die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses über die vergangenen sieben Jahre

Die Geförderten Medical Scientists, Clinician Scientists und Clinical Trialists des MSNZ Frankfurt-Marburg gestalteten die Vor-Ort-Evaluation am 14. Januar 2026 in Frankfurt aktiv mit.

Der Blick auf die Entwicklung der Nachwuchsförderung im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt-Marburg während der vergangenen sieben Jahre zeigt eindrucksvoll, was durch das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) erreicht werden konnte. Durch das von der Deutschen Krebshilfe geförderte Exzellenz-Programm konnte mit Forschungsfreistellungen, Zugang zu innovativen Technologien, attraktiven Karrierewegen mit langfristiger Perspektive und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine ständige Verbesserung der Bedingungen für Clinician Scientists und Medical Scientists in der translationalen Krebsforschung erreicht werden. Auch eine neue Förderlinie für Clinical Trialists zur Durchführung von klinischen Studien ist aus dem MSNZ heraus entstanden. 

Mit derzeit 58 aktiven Geförderten ist eine motivierte Gemeinschaft junger Krebsforschender zusammengekommen, die auch in Zukunft die Krebsforschung an der Universitätsmedizin in Frankfurt und Marburg mitprägen wird. Diesen Geist spürte auch die Deutsche Krebshilfe, die sich gemeinsam mit einer internationalen Gutachterkommission am 14. Januar 2026 in Frankfurt die Ergebnisse des siebenjährigen Förderzeitraums präsentieren ließ. Die Gutachterkommission nahm hierbei das MSNZ Frankfurt-Marburg genau unter die Lupe: Sie bewerteten den Projektfortschritt und auch strukturelle Aspekte, sprachen mit den Dekanatsvertretungen der Standorte über langfristige Perspektiven und führten an Postern Gespräche mit den Geförderten, um an deren Erfahrungen teilzuhaben.

Wir danken der Deutschen Krebshilfe für die Gelegenheit, mit der Förderung der Mildred-Scheel-Nachwuchszentren die Forschungslandschaft in Deutschland für den wissenschaftlichen Nachwuchs nachhaltig zu verbessern, und der Expertenkommission für die angeregte Diskussion. Die daraus entstandenen Impulse zur weiteren Verbesserung der Forschungsbedingungen greifen wir gerne für die Zukunft auf und sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen in der Nachwuchsförderung, die durch die fünf geförderten Standorte angestoßen wurden.

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
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