Auch in diesem Jahr waren die Mildred-Scheel-Nachwuchszentren (MSNZ) mit einer eigenen Session vertreten. Gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe stand das Thema „Tandems und Teams“ im Mittelpunkt. Wissenschaft, so die Prämisse der fünf MSNZ Standorte, lebt von Zusammenarbeit. Ob in geteilten Gruppenleitungen, interdisziplinären Tandems zwischen Klinik und Forschung oder größeren Projektverbünden mit gemeinsamen Zielen. Wie vielfältig dieses Prinzip an den einzelnen MSNZ-Standorten umgesetzt wird, zeigte sich eindrucksvoll im Rahmen der Session.
Der Frankfurter Standort wurde durch die Nachwuchsgruppenleitung Prof. Katharina Imkeller und Clinician Scientist Dr. Julius Enssle vertreten. Sie stellten ihr gemeinsames Forschungsprojekt zum Multiplen Myelom vor, das kürzlich unter dem Titel „Cytokine-responsive T- and NK-cells portray SARS-CoV-2 vaccine-responders and infection in multiple myeloma patients“ in der renommierten Fachzeitschrift Leukemia veröffentlicht wurde. In der Studie wurden Blutzellen von Myelom-Patientinnen und Patienten auf Einzelzellebene untersucht, um Veränderungen im Transkriptom und in Oberflächenproteinen zu analysieren. Die komplexe Datenauswertung erfolgte mithilfe der Expertise aus Imkellers Arbeitsgruppe.
Neben spannenden Forschungsergebnissen gaben die beiden auch Einblicke in ihre erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit – ein lebendiges Beispiel dafür, wie das „Tandem“-Prinzip des MSNZ wissenschaftliche Exzellenz fördert.



