ONCOnnect-Verbundtreffen in Frankfurt

Vernetzung für flächendeckende Krebsversorgung in Deutschland

Das ONCOnnect-Verbundtreffen 2026 an der Universitätsmedizin Frankfurt. Foto: UCT Frankfurt

Wie viel Potenzial in einem starken Netzwerk steckt, hat das ONCOnnect-Verbundtreffen am 19. Mai an der Universitätsmedizin Frankfurt gezeigt. Über 100 Teilnehmende aus dem von der Stiftung Deutsche Krebshilfe geförderten nationalen Verbundprojekt ONCOnnect trafen sich mit dem gemeinsamen Ziel, die onkologische Versorgung in Deutschland flächendeckend zu stärken. Das Projekt vereint die 14 Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland, das Nationale Krebspräventionszentrum in Heidelberg sowie Patientenvertretungen.

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens standen standortübergreifender Austausch, Einblicke in die Arbeit der Task Forces sowie die gemeinsame Diskussion zur Umsetzung der Projektergebnisse in der Fläche.
„Unser Anliegen ist es, die im Verbundprojekt entstandenen Strukturen, Netzwerke und Kooperationen langfristig weiterzuentwickeln und nachhaltig bei den Comprehensive Cancer Centern und ihren Netzwerkpartnern zu verankern,“ erläutert Prof. Dr. Christian Brandts. „Das schaffen wir mit einer gemeinsam entwickelten Strategie für eine deutschlandweite, flächendeckende onkologische Versorgung nach aktuellem Stand der Wissenschaft,“ so der Sprecher des ONCOnnect-Verbundprojekts weiter.

In Vorträgen und interaktiven Austauschformaten präsentierten die Task Forces den Stand der einzelnen Teilprojekte sowie Materialien und praktische Ansätze aus dem Roll-Out an den CCC-Standorten. Vorgestellt wurden Maßnahmen zur Stärkung von Krebs-Prävention und -Früherkennung (Task Force 1), Patientenbeteiligung in Versorgung und Krebsforschung (Task Force 2), Steigerung der regionalen Studienaktivität (Task Force 3), Wissensgenerierende Versorgung durch Daten und Analysen (Task Force 4) sowie Fortschritte der digitalen Vernetzung (Task Force 5). 

Die Teilnehmenden nutzten die offene Atmosphäre des Verbundtreffens, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Best Practice Erfahrungen auszutauschen, neue Vernetzungsideen zu diskutieren und bestehende Kooperationen zwischen den Standorten und Task Forces weiter auszubauen. Mit zahlenreichen Impulsen für eine standortspezifische Anpassung und Umsetzung kehrten die Netzwerkpartner an die 26 beteiligten Universitätsklinika zurück, wo die Projekte in den kommenden Monaten ausgerollt werden.

Für weitere Informationen:
Kim Dedner
ONCOnnect Geschäftsstelle
E-Mail: dedner@med.uni-frankfurt.de
Internet: www.ccc-onconnect.de

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
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