Nach einer kurzen Einleitung durch MSNZ Koordinatorin Viktoria Jenkner, die einen Überblick über den Aufbau und die Fördermöglichkeiten innerhalb des MSNZ Frankfurt gab, übernahmen die Chairs Dr. Anjali Cremer und Dr. Nadine Flinner die Moderation des Nachmittagsprogramms.
Dr. Mike Wenzel aus der Klinik für Urologie stellte sich als neuer Advanced Clinician Scientist vor und gab einen Einblick in seine Projekte. In seiner Forschungsarbeit, kurz betitelt als „EPIC-REAP“ (Enhancing Prostate cancer care In Germany Combining Real-world data And AI for Enhanced Analysis and Precision), zeigte er, wie er mithilfe von künstlicher Intelligenz große Datensätze benutzt, um die Versorgung von Prostatakrebspatienten in Deutschland zu verbessern.
Fortgesetzt wurde das Programm von Dr. Seyma Alcicek, Medical Scientist im Institut für Neuroradiologie und Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe Translationale Onkologie, die von MSNZ Fellow PD Dr. Katharina Wenger-Alakmeh geleitet wird. Alcicek stellte ihren Projektfortschritt unter dem Titel „Non-invasive Imaging of Tumor Metabolism Using Advanced Magnetic Resonance Spectroscopic Techniques“ vor. Seyma Alcicek befasst sich hierbei mit dem Einsatz der Magnetresonanzspektroskopie, einem bildgebenden Verfahren, das mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen nicht-invasive Messungen von Metaboliten im Tumorgewebe ermöglicht.
Den Abschluss des kurzen Märzkolloquiums bildete Dr. Tillmann Rusch, der als Clinician Scientist aus der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie des Universitätsklinikums Marburg am MSNZ Joint Clinician Scientist Programm des MSNZ Frankfurt und des SUCCESS-Programms in Marburg teilnimmt und den anwesenden Frankfurter Geförderten seine Arbeit vorstellte. Die Freistellung über das Programm nutzt Tillmann Rusch für seine Arbeit an Glioblastomen. Hierbei untersucht er kombinatorische Therapieoptionen aus Chemotherapie und Inhibitoren antiapoptotischer Proteine. Die Präsentation von Rusch trug dazu bei, die Kooperation zwischen Frankfurt und Marburg zu stärken.
Die Fellows verweilten noch zum weiteren Austausch im Seminarraum, ehe sie zurück in die Labore und jeweiligen Kliniken gingen.



