Reger Austausch unter MSNZ Geförderten und ihren Arbeitsgruppenmitgliedern

Vernetzung und Forschung beim MSNZ Kolloquium am 7. Mai 2025

Zahlreiche Teilnahme von MSNZ Geförderten und deren Arbeitsgruppenmitglieder am MSNZ Kolloquium am 7. Mai 2025.

Das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) Frankfurt umfasst mittlerweile zahlreiche Geförderte auf allen Karrierestufen und aus verschiedenen Fachdisziplinen. Beim regelmäßig stattfindenden MSNZ Kolloquium haben die Geförderten sowie deren Arbeitsgruppenmitglieder die Möglichkeit, sich in einem familären Rahmen auszutauschen und die verschiedenen Forschungsprojekte kennenzulernen und zu diskutieren. Besonders für die Neuzugänge bietet das Veranstaltungsformat eine hervorragende Gelegenheit, die Gemeinschaft kennenzulernen und ihre frisch gestarteten Projekte mit der Expertise der anderen Fellows voranzubringen.

Das Kolloquium am 7. Mai 2025 wurde gemeinsam von Clinician Scientist Philipp Makowka und Medical Scientist Tanja Buhlmann moderiert und stand überwiegend im Zeichen der Leukämieforschung. Zu Beginn stellten Jonas Vischedyk und Daniel Fischer, beide Ärzte aus der Medizinischen Klinik 2 an der Universitätsmedizin Frankfurt und Clinician Scientists im MSNZ, ihre jeweiligen Arbeiten vor. Zunächst referierte Jonas Vischedyk zu seinem Projekt "Identification of Components of the Mitophagy Machinery in Response to BCL2-Inhibition in Acute Myeloid Leukemia". Anschließend hielt Daniel Fischer einen Vortrag zu seinem durch das MSNZ geförderten Projekt über “Clonal Dynamics and Brain Infiltration of Acute Lymphoblastic Leukemia“. Ebenfalls präsentierte der Medical Scientist Adrien Jolly sein Forschungprojekt zum Thema „Modeling differentiation at clonal level in B-cell Precursor Acute Lymphoblastic Leukemia (BCP-ALL)“, das gemeinsam von den Laboren von Prof. Florian Büttner und Prof. Michael Rieger betreut wird.

Die anschließende Pause wurde genutzt, um sich weiter persönlich kennenzulernen und die zuvor präsentierten Forschungsprojekte weiter zu diskutieren.

Im zweiten Teil präsentierte Clinician Scientist Svenja Klinsing, Ärztin an der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Frankfurt, ihr Projekt zum Thema „Uncovering immunity dynamics in cerebral spinal fluid (CSF) of patients with oncological, infectious, and autoimmune inflammatory diseases of the central nervous system“ und konnte trotz der unterschiedlichen Entität einen Bezug zu den vorherigen Vorträgen herstellen. Svenja Klinsing ist Fellow des INDEEP-Programms (Inflammation driven DisEasEs Program), eines von der DFG-geförderten Nachwuchsforscherprogramms des Fachbereichs Medizin, und ist seit 2024 zudem ans MSNZ Frankfurt assoziiert. Den Abschluss des Nachmittags machte Clinician Scientist Philipp Makowka, der als Arzt in der Medizinischen Klinik 2 der Universitätsmedizin arbeitet und – ermöglicht durch seine MSNZ-Förderung – zu „BH3 profiling for preclinical prediction of response to therapy in acute myeloid leukemia“ forscht.

Das Kolloquium war wieder ein Ort für Vernetzung und Austausch und die Teilnehmenden freuen sich bereits auf die Gelegenheit, beim nächsten Kolloquium des MSNZ Frankfurt weitere Forschungsprojekte von Geförderten kennenzulernen und zu diskutieren.
 

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
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