Verbundprojekt ONCOnnect beim 37. Deutschen Krebskongress 2026

Verbundprojekt ONCOnnect war mit eigenem Messestand auf dem Deutschen Krebskongress vertreten

Vortrag von Prof. Dr. Christian Brandts zur regionalen Vernetzung der CCCs und zu ONCOnnect – dem Outreach-Verbund des CCC-Netzwerkes. Foto: UCT Frankfurt

Vom 18. bis 20. Februar waren das Team der ONCOnnect-Geschäftsstelle sowie viele Projektmitglieder des ONCOnnect-Verbunds aus verschiedenen Comprehensive Cancer Centers (CCCs) beim 37. Deutschen Krebskongress im CityCube Berlin vor Ort. Der Kongress bringt alle zwei Jahre über 10.000 Expertinnen und Experten aus der Onkologie zusammen und schafft einen Raum für interdisziplinären Austausch und Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit. Entsprechend vielfältig reichten die Themengebiete von aktuellen Forschungsergebnissen über neue Therapieansätze bis hin zu gesundheitspolitischen Fragestellungen.

Für das Verbundprojekt ONCOnnect bot der Kongress eine ideale Plattform, um das Anliegen und die Fortschritte des Projekts zu präsentieren und mit Fachkolleginnen und -kollegen ins Gespräch zu kommen. Mit am Stand der Deutschen Krebshilfe war die ONCOnnect-Geschäftsstelle – die zentrale Kontakt- und Koordinationsstelle des Verbundprojekts mit Sitz am CCC-Standort Frankfurt. Gemeinsam mit Outreach-Managern aus weiteren CCCs wurde der ONCOnnect-Stand zu einem Ort für fachlichen Austausch mit den Kongressbesuchern.

Auch im wissenschaftlichen Programm war das Verbundprojekt vertreten. Gleich am ersten Kongresstag stand die Session „ONCOnnect: Weiterentwicklung regionaler Outreach-Netzwerke in der Onkologie“ im Fokus. Unter der Leitung des Sprechers und des Co-Sprechers des Verbundprojekts, Prof. Dr. Christian Brandts, Direktor des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt-Marburg und Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer, Direktor des Universitären Cancer Centers (UCC) Hamburg, wurden zentrale Aspekte der regionalen Vernetzung beleuchtet. Die Vorträge reichten von Prävention und Früherkennung über klinische Studien im regionalen Kontext bis hin zur regionalen Qualitätssicherung. Der fachliche Austausch machte deutlich, wie entscheidend überregional abgestimmte Strukturen sind, um innovative Versorgungskonzepte nachhaltig in die Fläche zu bringen.

Am dritten Kongresstag folgte mit „CCC-Netzwerk: Zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ eine weitere Session, die den kooperativen Gedanken hinter dem Netzwerk in den Mittelpunkt stellte. Dabei wurde gezeigt, wie Präventionsstrategien, Outreach-Maßnahmen und der Bereich Patient:innenbeteiligung im Verbund weiterentwickelt werden können. Besonders deutlich wurde, wie eng Outreach-Strukturen, Behandlungspartnern und Wissenschaft zusammenwirken müssen, um die Krebsmedizin für alle kontinuierlich zu verbessern.

Insgesamt haben die Fachvorträge sowie die praxisnahen Diskussionen und Begegnungen am Stand gezeigt, dass das Verbundprojekt ONCOnnect ein lebendiger Knotenpunkt für Austausch und Innovation in der Onkologie ist. Mit vielen neuen Impulsen blickt das ONCOnnect-Team positiv auf die Kongresstage zurück.

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
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