Vernetzung Frankfurter Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher: FIT-Mentoring Sommer-Netzwerktreffen 2025

Bereits zum vierten Mal in Folge fand am 28. Mai 2025 das Sommer-Netzwerktreffen des FIT-Mentoring-Programms der Universitätsmedizin Frankfurt statt. In den Räumlichkeiten des Gästehauses Frauenlobstraße der Goethe-Universität bot die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch zwischen Mentees, den Referentinnen, den Koordinatorinnen sowie den Sprecherinnen des Programms.

Prof. Evelyn Ullrich, Sprecherin des FIT-Mentoring-Programms, moderiert durch das 4. Sommer-Netzwerktreffen.

Die FIT-Mentees – gefördert durch eine Vielzahl von Nachwuchsförderprogrammen der Universitätsmedizin Frankfurt – nutzten die Gelegenheit sich zu vernetzen, potenzielle Kooperationen auszuloten und über Fachgrenzen hinweg Einblicke in die Forschungsprojekte anderer Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu gewinnen. Thematisch im Mittelpunkt standen die Bedeutung von Mentoring, persönliche Karrierewege und strategische Zielsetzungen in der medizinischen Forschung.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Prof. Dr. Stefan Zeuzem, Dekan des Fachbereichs Medizin, der in seiner Ansprache die Relevanz gezielter Nachwuchsförderung für die Zukunft der medizinischen Wissenschaft betonte. Zeuzem lobte das Engagement der jungen Generation zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Klinik und Wissenschaft. Weiterhin ermunterte er die Teilnehmenden, beide Wege weiter zu verfolgen und aus dieser Balance die Motivation für den wichtigen Beruf des Clinician Scientist zu schöpfen.

Das FIT-Mentoring-Programm vereint derzeit über 90 Mentees aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen (Clinician Scientists) sowie medizinisch forschende Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler (Medical Scientists) – und bildet damit ein breit gefächertes Netzwerk an wissenschaftlicher Expertise. Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags waren die Beiträge von Prof. Dr. Claudia Lengerke (Universitätsklinikum Tübingen), die als erfahrene Clinician Scientist Einblicke in ihren Karriereweg und die Rolle von Mentoring gab. Ebenso schilderte sie sehr anschaulich, wie sich ihre verschiedenen Rollen als Chefärztin, Wissenschaftlerin und Mutter entwickelten. Im Anschluss sprach Dr. Inga Melzer (Universitätsklinikum Hamburg), die aus der Perspektive einer ehemaligen Medical Scientist und Koordinatorin des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums Hamburg über Herausforderungen und Chancen in der medizinischen Forschung berichtete – und darüber, wo gezieltes Mentoring sie konkret unterstützt hat oder hätte unterstützen können. Hiernach ging Dr. Inga Melzer darauf ein, wie gezieltes Mentoring in Hamburg heute mit den Geförderten des Nachwuchsprogramms umgesetzt wird.

Im darauffolgenden Input vermittelte Dr. Bettina Heiss, Forschungsreferentin beim Research Support der Goethe-Universität, den Anwesenden zentrale Informationen rund um das Thema Drittmittelförderung. Dabei ging sie insbesondere auf Fördermöglichkeiten, Antragsstrategien und Unterstützungsangebote der Goethe-Universität ein. Nach dem Vortrag hatten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen. In den anschließenden Selected Talks präsentierten ausgewählte Mentees ihre wissenschaftlichen Projekte und persönlichen Karrierewege – und unterstrichen damit den konkreten Mehrwert guter Mentoring-Beziehungen. Darauffolgend erhielten auch alle weiteren Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Projekte sowie ihre FIT-Mentorinnen und -Mentoren in kurzen Flash-Präsentationen vorzustellen. Die Vielfalt an Disziplinen und Betreuungspersonen machte sichtbar, wie stark der Frankfurter Nachwuchs durch engagierte Mentorinnen und Mentoren aus unterschiedlichen Fachbereichen unterstützt wird. Beim gemeinsamen Abendessen klang die Veranstaltung in offener Atmosphäre aus. Es wurde intensiv über Forschungsinhalte, Karrierewege und die Herausforderungen des wissenschaftlichen Nachwuchses diskutiert, während neue Kontakte geknüpft wurden.

„Das Sommer-Netzwerktreffen des FIT-Mentoring-Programms macht nicht nur die fachliche Vielfalt der medizinischen Forschung an der Universitätsmedizin Frankfurt sichtbar, sondern zeigt auch, wie wichtig gezieltes Mentoring für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist. Der interdisziplinäre Austausch bietet wertvolle Impulse für persönliche Entwicklung und zukünftige Kooperationen“, resümierte Prof. Dr. Evelyn Ullrich, Sprecherin des FIT-Mentoring-Programms, die gemeinsam mit ihren beiden Ko-Sprecherinnen Prof. Dr. Miriam Rüsseler und Dr. Anjali Cremer durch den Nachmittag führte.

Zum FIT-Netzwerk zählen die Fellows des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums (MSNZ), des INDEEP- und INITIALISE-Programms, des Digital Clinician Scientist Programms, des Junior Clinician Scientist und des Clinician Scientist Programms sowie Geförderte der Emmy Klieneberger-Nobel-Habilitationsförderung und über die Gleichstellungsmaßnahmen des Fachbereichs Medizin geförderte Fellows.

Prof. Dr. Evelyn Ullrich und ihre Kolleginnen freuen sich bereits auf kommende Workshops und Netzwerkveranstaltungen im Rahmen des FIT-Mentoring-Programms und danken nicht nur den Koordinatorinnen für die Organisation, sondern besonders den engagierten Mentorinnen und Mentoren, die das Programm aktiv begleiten.

Pressekontakt

Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­medizin Frank­furt
Theo­dor-Stern-Kai 7
60590 Frank­furt
Tel. 069 6301 87335
felicitas.cremer@unimedizin-ffm.de