Der Frankfurter Nachwuchswissenschaftler folgte der Einladung nach Heidelberg, um in der Session zu Heterogeneity, plasticity & metastatasis seine Forschungsergebnisse und Expertise mit dem aufmerksamen Publikum zu teilen. Tylers Vortrag mit dem Titel „Mapping cellular heterogeneity in cancer with the Curated Cancer Cell Atlas” stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Tyler untersucht mit seiner Arbeitsgruppe die Rolle der zellulären Heterogenität im Verlauf einer Krebserkrankung, indem er zahlreiche Datensätze aus verschiedenen Krankheitsstadien zusammenführt und neue Methoden entwickelt, um deren kombiniertes Potenzial voll auszuschöpfen. Diese Arbeit soll neue Erkenntnisse über die Veränderungen von gesundem Gewebe zu bösartigen und metastasierenden Tumoren liefern und damit den Weg für neue therapeutische Strategien ebnen.
Der Nachwuchsgruppenleiter hatte an den zwei Konferenztagen auch selbst die Möglichkeit den zahlreichen Beiträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zu folgen. Eröffnet wurde die Konferenz durch die Keynote Lecture von Prof. Oliver Stegle, Professor am DKFZ für Bioinformatik der Genomik und Systemgenetik. Stegle gab spannende Einblicke zum Thema „Decoding Cellular Plasticity with AI-Driven Sequence Models“. Es folgten Vorträge und Postersessions zu diversen onkologischen Fragestellungen – von der Grundlagenforschung bis zur translationalen Forschung – aus:
- Tumormikroumgebung und Stoffwechsel
- Neue Entwicklungen in der lokalen Erstlinientherapie
- Heterogenität, Plastizität und Metastasierung
- Digitale Prävention, Diagnostik und Therapie
- Tumorimmunologie und zelluläre Immuntherapien
Der DKFK ist eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), zusammen mit dem CCC-Netzwerk der Onkologischen Spitzenzentren, dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Abteilung Experimentelle Krebsforschung (AEK) der DKG.
Der Kongress ist ein Beitrag zur Nationalen Dekade gegen Krebs und fördert die Vernetzung zwischen verschiedenen zentralen Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Krebsforschung, Forschungsförderung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus wird auf dem Kongress der Deutsche Preis für Krebspräventionsforschung verliehen.



