Wie wirksam sind die gesetzlichen Krebs-Früherkennungsprogramme? Stimmt es, dass Menschen immer früher an Darmkrebs erkranken? Welche Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften verbessern den Therapieerfolg?
Die Daten, die im Laufe der Behandlung und Nachsorge von Krebspatientinnen und -patienten entstehen, sind nicht nur maßgeblich für die Qualitätssicherung in der Versorgung der Betroffenen, sie sind auch ein wichtiger Datenschatz für das öffentliche Gesundheitswesen und können Antworten auf diese Fragen geben.
Die kommende Online-Veranstaltung der UCT Inforeihe "Krebs verstehen – im Austausch mit Experten" widmet sich dem Thema, wie Versorgungsdaten aus dem Krankenhaus zu einer besseren Behandlung für Betroffene und zu neuen Erkenntnissen und Fortschritten in der Krebsmedizin für alle Bürgerinnen und Bürger beitragen.
Wie Versorgungsdaten die Krebsmedizin verbessern
Referentinnen: Sandra Verena Klein, UCT Tumordokumentation, Universitätsmedizin Frankfurt & Dr. med. Soo-Zin Kim-Wanner, Landesauswertungs- und Abrechnungsstelle des Hessischen Krebsregisters, Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege
Zeit: Dienstag, 01. April 2025, 17:30 – 18:30 Uhr
Ort: Online-Veranstaltung via BigBlueButton
Einwahllink unter www.uct-frankfurt-marburg.de/inforeihe
Die Teilnahme an der UCT Inforeihe ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
An diesem Infoabend teilen gleich zwei Referentinnen ihr Fachwissen und treten in einen offenen Austausch mit den Teilnehmenden: Sandra Verena Klein ist als Fachliche Koordinatorin der Tumordokumentation im UCT Frankfurt für die Erfassung der Daten zur Erkrankung und Behandlung von Tumorpatientinnen und -patienten zuständig. Dr. med. Soo-Zin Kim-Wanner leitet sowohl die Landesauswertungsstelle als auch die Abrechnungsstelle des Hessischen Krebsregisters. Die Landesauswertungsstelle übernimmt die Analyse onkologischer Daten für die Qualitätssicherung und zur Optimierung der Krebsversorgung in Hessen.
Die beiden Referentinnen zeigen auf, wie Versorgungseinrichtungen in der Onkologie und das Hessische Krebsregister zusammenarbeiten. Dabei erklären sie, welche Daten erfasst und ausgewertet werden, wer mit diesen Daten arbeitet und in welchem Rahmen sie genutzt werden. Die Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, ihre Fragen zu stellen und mit den Expertinnen ins Gespräch zu kommen.
Die UCT Inforeihe Krebs verstehen – im Austausch mit Experten ist das gemeinsame Online-Format der Krebszentren der Universitätsmedizin Frankfurt, des Krankenhauses Nordwest und des Universitätsklinikums Marburg. Es richtet sich an Krebsbetroffene und am Thema Interessierte aus ganz Hessen.
Die Online-Infoabende finden einmal im Monat statt, jeweils dienstags von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr. Im Anschluss an einen Kurzvortrag sind die Teilnehmenden eingeladen, zu ihren individuellen Fragen mit den Referentinnen und Referenten in Dialog zu treten: „Welche Behandlungsmethoden gibt es für mich? Was bedeutet es, an einer Studie teilzunehmen? Auf welche unterstützenden Angebote kann ich zurückgreifen?“
Das UCT Frankfurt-Marburg ist ein Comprehensive Cancer Center-Konsortium der Universitätsmedizin Frankfurt und des Krankenhauses Nordwest sowie des Universitätsklinikums Marburg. Es vernetzt die fachrichtungsübergreifende und heimatnahe Patientenversorgung und treibt die gemeinsame translationale und klinische Krebsforschung sowie die Ausbildung von medizinischen Fachkräften und Wissenschaftlern in der Onkologie voran. Die Deutsche Krebshilfe hat das UCT Frankfurt-Marburg als eines von 14 deutschen Onkologischen Spitzenzentren ausgezeichnet. Weitere Informationen: www.uct-frankfurt-marburg.de
Das Hessische Krebsregister registriert klinisch-epidemiologische Daten zu hessischen Krebsfällen und onkologischen Behandlungen. Es bereitet die Daten auf, wertet sie aus und stellt die gewonnenen Erkenntnisse Ärztinnen und Ärzten, der Bevölkerung, der Forschung sowie der Politik zur Verfügung. Weitere Informationen: www.hessisches-krebsregister.de
Für weitere Informationen:
Felicitas Cremer
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt
Universitätsmedizin Frankfurt
Tel.: (0 69) 63 01 - 87 33 5
E-Mail: felicitas.cremer@unimedizin-ffm.de
Christoph Lunkenheimer
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation
Universitätsmedizin Frankfurt
Tel.: (0 69) 63 01 - 86 44 2
E-Mail: christoph.lunkenheimer@unimedizin-ffm.de
Über die Universitätsmedizin Frankfurt
Die Universitätsmedizin Frankfurt, gegründet im Jahr 1914, zählt zu den führenden hochschulmedizinischen Einrichtungen Deutschlands. Sie bietet ihren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung in 33 Kliniken und klinischen Instituten. Der enge Bezug zur Wissenschaft – Universitätsmedizin und Fachbereich Medizin betreiben mehr als 20 Forschungsinstitute – sichert den Patientinnen und Patienten eine zeitnahe Umsetzung neuer Erkenntnisse in die diagnostische und therapeutische Praxis. Rund 1.300 stationäre und tagesklinische Betten stehen zur Verfügung. Zahlreiche Kliniken und Institute widmen sich medizinisch-wissenschaftlichen Spezialleistungen. Jährlich werden circa 46.000 stationäre und mehr als 480.000 ambulante Patientinnen und Patienten betreut. Besondere interdisziplinäre Kompetenz besitzt die Universitätsmedizin unter anderem auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Onkologie und kardiovaskulären Medizin. Auch als Standort für Organ- und Knochenmarktransplantationen, Dialyse sowie der Herzchirurgie und Neurochirurgie nimmt sie besondere Aufgaben der überregionalen medizinischen Versorgung wahr. Das Leberzentrum ist die einzige Einrichtung für Lebertransplantation in Hessen. Ein Alleinstellungsmerkmal gemäß Versorgungsauftrag nach dem Hessischen Krankenhausgesetz besteht für die Region Frankfurt-Offenbach neben der Herzchirurgie auch für die Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, die Dermatologie und die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mehr als 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die Patientinnen und Patienten.



