Sophia Kreft

Clinical Trialist
Dr. med. Sophia Kreft

Klinik für Dermatologie

Forschungsfokus: Bewertung klinisch-pathologischer Biomarker als Leitfaden für Strategien zur Deeskalation der Behandlung bei inoperablem, lokal fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom

Kontakt: Sophia.Kreft@unimedizin-ffm.de

Untersuchung des pathologischen Ansprechens als Biomarker zur Steuerung der Therapie-Deeskalation beim inoperablen, lokal fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinom

Die optimale Dauer einer Anti-PD1-Therapie, die notwendig ist, um ein dauerhaftes Therapieansprechen zu erzielen, ist unklar. Die Therapie wird üblicherweise bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zum Auftreten unvertretbarer Nebenwirkungen fortgeführt. Jedoch wurden auch langfristige Remissionen nach nur kurzzeitiger Therapie beobachtet.

In neoadjuvanten Studien zu kutanen Plattenepithelkarzinomen und anderen Tumorarten hat sich das pathologische Ansprechen als aussagekräftiger Surrogatmarker für Langzeitergebnisse erwiesen. Tumorbiopsien könnten daher dazu beitragen, Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen ein frühzeitiges und dennoch sicheres Absetzen der Therapie möglich ist – mit dem potenziellen Vorteil einer geringeren Langzeittoxizität, reduzierten Gesundheitskosten und einer verbesserten Lebensqualität.

Das Forschungsprojekt von Dr. Sophia Kreft widmet sich der Untersuchung des pathologischen Ansprechens als potenziellem Biomarker, um eine Therapie-Deeskalation zu ermöglichen. Ziel ist es herauszufinden, ob Patientinnen und Patienten mit einem pathologischen Ansprechen die Therapie früher beenden können, ohne ihre langfristigen Behandlungsergebnisse zu gefährden. Hierfür entwickelt Kreft eine prüferinitiierte Durchführbarkeitsstudie, die untersuchen soll, ob eine an das pathologische Ansprechen angepasste Absetzstrategie im klinischen Alltag sicher und wirksam umgesetzt werden kann.