Weiterbildungsprogramm

Weiterbildungsprogramm

Die MSNZ-Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insbesondere der frühen Karrierestufen haben die Möglichkeit, das gesamte wissenschaftliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm in der Onkologie in Anspruch zu nehmen. Um Doppelangebote zu vermeiden, wird das MSNZ dabei eng mit den existierenden Programmen am Standort, v. a. mit der Graduiertenakademie GRADE der Goethe-Universität, den Fortbildungsveranstaltungen des UCT sowie der DKTK School of Oncology zusammenarbeiten. Diese Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen von Clinician Scientists und Medical Scientists und verknüpfen gezielt sowohl grundlagenorientierte als auch klinische Aspekte, um frühzeitig die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern.

Mentoring und Coaching

Das Mentoring im Rahmen des MSNZ-Förderprogramms wird jeweils spezifisch auf die besonderen Herausforderungen und Rahmenbedingungen der jeweiligen Karrierephase zugeschnitten und über die gesamte Qualifikationsdauer begleitend durchgeführt. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erhalten Beratung bei der Planung ihrer eigenen wissenschaftlichen Karriere, z.B. durch individuelles One-on-One Mentoring ergänzt durch standortweite Mentoring-Angebote für spezielle Karriereabschnitte. 

Um eine reibungslose Verknüpfung der Forschungstätigkeit mit der Facharztweiterbildung zu erzielen und um die Herausforderungen einer parallelen Qualifizierung in der Wissenschaft und der klinischen Medizin zu meistern, wird Clinician Scientists sowohl ein/e klinische/r als auch ein wissenschaftliche/r Mentor/in empfohlen, die außerdem durch ein/en externe/n Mentor/in für universitätsexternes Cross-Mentoring unterstützt werden.

Ein wichtiges Anliegen des MSNZ ist es, die wissenschaftliche Selbstständigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern und ihnen dadurch schon in frühen Karrierephasen die Fähigkeit zu verleihen, eigene Projekte zu bearbeiten, zu leiten und hierfür erfolgreich Drittmittel einzuwerben. Durch diese Balance zwischen Betreuung und Anleitung einerseits und dem Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative andererseits bietet das MSNZ einen strukturierten Rahmen, in dem die Geförderten zu einer wissenschaftlich selbstständigen Forscherpersönlichkeit heranreifen können.

Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Es ist dem MSNZ ein besonderes Anliegen, einen zielgerichteten und effektiven Beitrag zur Chancengleichheit und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu leisten. Hierzu wurde außerdem 2017 ein Förderverein am Universitätsklinikum Frankfurt gegründet, und im Zuge der derzeit laufenden Erweiterung der Betreuungsplätze werden auch zusätzliche Platzkontingente in der Kita „Uni-Strolche“ inklusive Randzeiten- und Ferienbetreuung für Clinician Scientists / Medical Scientists des MSNZ angeboten. 

Weitere Maßnahmen werden je nach Bedarf mit den MSNZ-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern abgestimmt, denen zusätzlich auch alle universitätsweiten Angebote des Gleichstellungsbüros und des Familien-Service offenstehen.

Das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum Frankfurt wird von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert.