Das Uni­ver­si­tä­re Cen­trum für Tu­mor­er­kran­kun­gen Frank­furt legt sich für den gu­ten Zweck in die Rie­men.

Am Sonn­tag, den 5. Ju­ni 2011 star­tet die „Stif­tung Le­ben mit Krebs“ ih­re bun­des­wei­te In­itia­ti­ve „Ru­dern ge­gen Krebs“ vor der Ku­lis­se Main­hat­tans. Die Be­ne­fiz­re­gat­ta wird zur För­de­rung des Pro­jek­tes „Sport und Krebs“ ge­mein­nüt­zig auf dem Main ge­ru­dert. 44 Gig-Dop­pel­vie­rer-Teams mit über 180 Ru­de­rern und Ama­teu­ren aus Me­di­zin, Wirt­schaft und Po­li­tik so­wie Be­trof­fe­ne le­gen sich in die Rie­men.

Die Be­ne­fiz­re­gat­ta fin­det im Rah­men des jähr­li­chen Ru­der­fes­tes statt. Das Ru­der­spek­ta­kel wird vom Ver­ein „Freun­de und För­de­rer des Leis­tungs­sports Frank­fur­ter Ru­der­ge­sell­schaft Ger­ma­nia“ aus­ge­rich­tet, der die Teil­neh­mer in den letz­ten Wo­chen trai­niert hat. Ver­an­stal­tungs­ort ist wie be­reits im Vor­jahr die „Mai­nA­re­na“ an der Ufer­pro­me­na­de Schau­main­kai, zwi­schen Un­ter­main­brü­cke und Hol­bein­steg. Um 10:00 Uhr fällt der Start­schuss für die dies­jäh­ri­ge Be­ne­fiz­re­gat­ta, die un­ter Schirm­herr­schaft des hes­si­schen So­zi­al­mi­nis­ters Ste­fan Grütt­ner steht, der mit sei­nem Team „Hes­sen­lö­wen“ auch per­sön­lich an den Start geht. Ko­or­di­na­tor ist in die­sem Jahr erst­mals das Uni­ver­si­tä­re Cen­trum für Tu­mor­er­kran­kun­gen (UCT) der Uni­kli­nik Frank­furt, das sei­nen wis­sen­schaft­li­chen Di­rek­tor, Prof. Hu­bert Ser­ve, mit sei­nem Boot „Kon­Ser­ve re­loa­ded“ und zwölf wei­te­re Boo­te ins Ren­nen schickt.

Der Er­lös der Re­gat­ta 2011 in Frank­furt wird zur Durch­füh­rung des Pro­jek­tes „Sport und Krebs“ zur Ver­fü­gung ge­stellt, das seit Fe­bru­ar die­ses Jah­res am UCT mit Un­ter­stüt­zung der Ab­tei­lung Sport­me­di­zin der Goe­the-Uni­ver­si­tät durch­ge­führt wird. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en ha­ben in­zwi­schen die Er­kennt­nis ge­bracht, dass kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät ei­ne wirk­sa­me Un­ter­stüt­zung bei der Krebs­be­hand­lung ist. Sie wird emp­foh­len als fes­ter Be­stand­teil ei­ner The­ra­pie. So­mit kön­nen die häu­fig auf­tre­ten­den Be­hand­lungs­ne­ben­wir­kun­gen (z.B. Mü­dig­keits­syn­drom) ge­min­dert wer­den. Sport gibt den Pa­ti­en­ten Kraft für den All­tag, was ih­re Le­bens­qua­li­tät und -freu­de er­höht.

Be­reits seit 2005 er­mög­licht die Stif­tung „Le­ben mit Krebs", un­ter­stützt durch ih­ren Haupt­för­de­rer, die El­se Krö­ner-Fre­se­ni­us-Stif­tung, mehr als 900 Pa­ti­en­ten mit fort­ge­schrit­te­nen Krebs­er­kran­kun­gen im Rah­men die­ses Sport­pro­gramms ei­ne re­gel­mä­ßi­ge sport­me­di­zi­ni­sche Be­glei­tung ih­res Trai­nings. Ge­mäß dem Mot­to „Sport tut gut und macht Mut“ ver­folgt die Stif­tung „Le­ben mit Krebs“ mit Ih­ren Be­ne­fiz­re­gat­ten das Ziel, ähn­li­che Sport­pro­jek­te bun­des­weit zu för­dern. Sie möch­te die Vor­tei­le von Be­we­gung bei Krebs­er­kran­kung in die Öf­f­ent­lich­keit ver­mit­teln. Wei­te­re Ru­der­re­gat­ten fin­den in die­sem Jahr in Kiel, Mainz, Dres­den, Ham­burg, Neu­rup­pin, Hei­del­berg und Ber­lin mit der glei­chen Ziel­set­zung statt.
Ne­ben der Ru­der­re­gat­ta wird für Be­su­cher am 5. Ju­ni 2011 in Frank­furt ein Rah­men­pro­gramm mit Li­ve­mu­sik, Es­sen und Ge­trän­ken für jung und alt an­ge­bo­ten, zu dem in­ter­es­sier­te Zu­schau­er, Spon­so­ren und För­de­rer herz­lich ein­ge­la­den sind. Dar­über hin­aus wird es am Main­ufer ein brei­tes In­for­ma­ti­ons­an­ge­bot zum The­ma „Sport und Krebs“ ge­ben.

Die Re­gat­ta­or­ga­ni­sa­to­ren er­hof­fen sich ei­ne groß­ar­ti­ge Ver­an­stal­tung und wün­schen al­len Teil­neh­mern und Gäs­ten er­folg­rei­che Wett­kämp­fe, in­ter­es­san­te Dis­kus­sio­nen um die Ver­an­stal­tungs­the­men und gu­te Un­ter­hal­tung.

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Felicitas Cremer
UCT Frankfurt
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