Für Leuk­ämie­pa­ti­en­ten gibt es neue Hoff­nung.

Die José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung fi­nan­ziert für fünf Jah­re ei­ne Stif­tungs­pro­fes­sur auf dem Ge­biet der Leuk­ämie­for­schung am Zen­trum für In­ne­re Me­di­zin der me­di­zi­ni­schen Kli­nik II an der Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main.

Be­ru­fen wur­de der Leuk­ämie­ex­per­te und lang­jäh­ri­ge Pro­jekt­part­ner der José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung, Prof. Oli­ver Ott­mann. Die Stif­tungs­pro­fes­sur soll da­zu bei­tra­gen, die Hei­lungs­chan­cen für Leuk­ämie­pa­ti­en­ten zu ver­bes­sern und das von dem Stif­tungs­in­itia­tor José Car­reras for­mu­lier­te Ziel zu er­rei­chen: „Leuk­ämie muss heil­bar wer­den. Im­mer und bei je­dem“.

„Die­ser Er­folg be­stä­tigt die jah­re­lan­ge her­vor­ra­gen­de Zu­sam­men­ar­beit und si­chert dank der An­schluss­fi­nan­zie­rung sei­tens der Uni­ver­si­tät die Mög­lich­keit hoch­ka­rä­ti­ger wis­sen­schaft­li­cher For­schung auf dem Ge­biet der mo­le­ku­la­ren The­ra­pie­for­schung für ei­nen Ge­samt­zeit­raum von zehn Jah­ren“, freut sich Dr. Ga­brie­le Krö­ner, Ge­schäfts­füh­re­rin der José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung.

Prof. Ott­mann ist Ober­arzt an der Ab­tei­lung für Hä­ma­to­lo­gie/On­ko­lo­gie der II. Me­di­zi­ni­schen Kli­nik der Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät. Er eta­blier­te 1999 die Sek­ti­on „Mo­le­ku­la­re The­ra­pi­en“ und bau­te in den letz­ten Jah­ren ei­ne kli­ni­sche Ein­heit auf, die sich mit der Ent­wick­lung neu­ar­ti­ger, ziel­ge­rich­te­ter und ver­bes­ser­ter The­ra­pi­en ge­gen bös­ar­ti­ge Er­kran­kun­gen be­fasst. Ak­tu­ell er­forscht Prof. Ott­mann in ei­nem von der José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung ge­för­der­ten Pro­jekt Re­sis­tenz­me­cha­nis­men bei Pa­ti­en­ten mit be­stimm­ten Leuk­ämie­for­men (aku­te lym­pha­ti­sche Leuk­ämie und Ph+Leuk­ämie) ge­gen­über neu­ar­ti­gen Me­di­ka­men­ten-Wirk­stof­fen. Ziel ist die Ent­wick­lung neu­er the­ra­peu­ti­scher Stra­te­gi­en, um Be­trof­fe­ne künf­tig bes­ser hei­len zu kön­nen.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on
Der spa­ni­sche Te­nor José Car­reras grün­de­te die Deut­sche José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung im Jah­re 1995 aus Dank­bar­keit, dass er von sei­ner Leuk­ämie-Er­kran­kung ge­heilt wer­den konn­te, und um an­de­ren Leuk­ämie­pa­ti­en­ten zu hel­fen. Die Stif­tung er­mög­licht den Bau von For­schungs- und Be­hand­lungs­ein­rich­tun­gen, die Er­for­schung von Hei­lungs­mög­lich­kei­ten so­wie die Ar­beit von Selbst­hil­fe­grup­pen und El­tern­in­itia­ti­ven. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen und Ein­bli­cke zur Ver­ga­be der För­der­mit­tel bei den Pro­jek­ten gibt es auf www.car­reras-stif­tung.de. Die José Car­reras Leuk­ämie-Stif­tung ist Trä­ger des DZI Spen­den-Sie­gels und wur­de von Pri­ce Wa­ter­hou­se Coo­pers mit dem Trans­pa­renz­preis 2010 aus­ge­zeich­net.

Pressekontakt

Sandra Ohm
UCT Frankfurt
Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt
Theo­dor-Stern-Kai 7
60590 Frank­furt
Tel. 069 6301 87335
Fax 069 6301 3968