Mei­len­stein für In­ter­ven­tio­nel­le On­ko­lo­gie und UCT

Im Mai 2008 be­wil­lig­te die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) För­der­mit­tel in Hö­he von 250.000 Eu­ro für ein am In­sti­tut für Dia­gnos­ti­sche und In­ter­ven­tio­nel­le Ra­dio­lo­gie des Frank­fur­ter Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums an­ge­sie­del­tes For­schungs­vor­ha­ben in der Krebs­the­ra­pie. Im Mit­tel­punkt des da­mals auf zwei Jah­re an­ge­leg­ten Pro­jek­tes stand die Kom­bi­na­ti­on in­no­va­ti­ver wis­sen­schaft­li­cher Me­tho­den zur Ver­bes­se­rung der Tu­mor­be­hand­lung.

Das Ver­fah­ren zur ver­bes­ser­ten Tu­mor­be­hand­lung wur­de in den letz­ten zwei Jah­ren un­ter der Lei­tung von Di­rek­tor Prof. Tho­mas Vogl er­folg­reich er­forscht. Das Pro­jekt „In-vi­tro Tem­pe­ra­tur­be­stim­mung und Com­pu­ter­si­mu­la­ti­on der Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung zur op­ti­ma­len Pla­nung und Steue­rung der la­ser­in­du­zier­ten in­ter­sti­ti­el­len Ther­mo­the­ra­pie (LITT)“ ha­ben die Frank­fur­ter Ra­dio­lo­gen ge­mein­sam mit ih­ren Kol­le­gen vom Frau­en­ho­fer In­sti­tut für Tech­no- und Wirt­schafts­ma­the­ma­tik (ITWM) rea­li­siert.

Zum En­de der Pro­jekt­lauf­zeit im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res stell­te das In­sti­tut für Ra­dio­lo­gie er­neut ei­nen An­trag auf För­der­mit­tel zur Fort­set­zung des Pro­jek­tes. Auch die­ser An­trag wur­de er­freu­li­cher­wei­se be­wil­ligt, die DFG stellt neue För­der­mit­tel von knapp 270.000 Eu­ro zur Ver­fü­gung – ein Mei­len­stein für die In­ter­ven­tio­nel­le On­ko­lo­gie und UCT.

Denn der Ein­satz von La­ser­strah­len wird auch wei­ter­hin zu den wich­tigs­ten Me­tho­den in der mo­der­nen Krebs­the­ra­pie ge­hö­ren, die Ar­beits­schwer­punk­te lie­gen hier­bei in der in­ter­ven­tio­nel­len On­ko­lo­gie, im Be­reich der mi­ni­mal in­va­si­ven The­ra­pie so­wie der nicht in­va­si­ven Tem­pe­ra­tur­mes­sung. Die Frank­fur­ter For­scher­grup­pe um Prof. Vogl wird so­mit auch in Zu­kunft mit ei­nem Team um den Ma­the­ma­ti­ker Dr. Nor­bert Sie­dow vom Frau­en­ho­fer In­sti­tut für Tech­no- und Wirt­schafts­ma­the­ma­tik (ITWM) in Kai­sers­lau­tern ko­ope­rie­ren. Wäh­rend in Frank­furt das Ver­fah­ren in La­bor­tests er­probt und in der kli­ni­schen An­wen­dung op­ti­miert wur­de, zeich­ne­ten die Kai­sers­lau­te­rer Wis­sen­schaft­ler ver­ant­wort­lich für die ma­the­ma­ti­sche Mo­del­lie­rung der Com­pu­ter­si­mu­la­tio­nen und stell­ten ih­re leis­tungs­fä­hi­ge Rech­ne­r­in­fra­struk­tur zur Ver­fü­gung.

Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft fi­nan­ziert in Frank­furt die Stel­len ei­nes wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ters und ei­nes ra­dio­lo­gi­schen me­di­zi­nisch-tech­ni­schen As­sis­ten­ten. Prof. Vogl zeig­te sich über die Fort­set­zung der For­schungs­ar­beit sicht­lich er­freut: „Wir freu­en uns na­tür­lich sehr, die bis­her so er­folg­rei­che For­schungs­ar­beit fort­set­zen zu kön­nen und dan­ken der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft für ih­re er­neu­te Un­ter­stüt­zung“.

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Felicitas Cremer
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