UCT Frank­furt zum drit­ten Mal "On­ko­lo­gi­sches Spit­zen­zen­trum"

Die Deut­sche Krebs­hil­fe hat das Uni­ver­si­tä­re Cen­trum für Tu­mor­er­kran­kun­gen (UCT) am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt und Kran­ken­haus Nord­west nach 2010 und 2013 zum drit­ten Mal hin­ter­ein­an­der als „On­ko­lo­gi­sches Spit­zen­zen­trum“ aus­ge­zeich­net. Ei­ne in­ter­na­tio­na­le Gut­ach­ter­kom­mis­si­on be­stä­tig­te dem UCT ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Ver­sor­gungs­qua­li­tät für Krebs­pa­ti­en­ten und ei­ne füh­ren­de Rol­le in der Krebs­for­schung.

Die Deut­sche Krebs­hil­fe ver­kün­de­te heu­te die On­ko­lo­gi­schen Spit­zen­zen­tren, für die über ei­nen Zeit­raum von vier Jah­ren je drei Mil­lio­nen Eu­ro be­reit­ge­stellt wer­den.

Die ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­ti­on un­ter­stützt mit ih­rem För­der­pro­gramm Uni­ver­si­täts­kli­ni­ka, die ih­re Tu­mor­pa­ti­en­ten nach neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen und me­di­zi­ni­schen Er­kennt­nis­sen in­ter­dis­zi­pli­när ver­sor­gen, die Krebs­for­schung über­zeu­gend vor­an­brin­gen und mit den re­gio­na­len Kran­ken­häu­sern und nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten part­ner­schaft­li­che Netz­wer­ke auf­bau­en. Da­für un­ter­zie­hen sich die Uni­ver­si­täts­kli­ni­ka ei­ner kom­pe­ti­ti­ven Be­gut­ach­tung durch ein in­ter­na­tio­nal be­setz­tes Ex­per­ten­gre­mi­um. Ins­ge­samt för­dert die Deut­sche Krebs­hil­fe ak­tu­ell drei­zehn On­ko­lo­gi­sche Spit­zen­zen­tren in Deutsch­land.„

Die er­folg­rei­che Wie­der­be­gut­ach­tung ist das Er­geb­nis der ex­zel­len­ten Team­ar­beit in Frank­furt. Ge­mein­sam ha­ben wir für un­se­re Pa­ti­en­ten in Kran­ken­ver­sor­gung und Wis­sen­schaft viel er­reicht. Dar­auf wol­len wir wei­ter auf­bau­en“, sagt Prof. Chris­ti­an Brandts, Di­rek­tor des UCT Frank­furt. „Bei zahl­rei­chen Tu­mor­ar­ten konn­ten wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren enor­me Fort­schrit­te in der Dia­gnos­tik und Be­hand­lung er­zie­len und über­prü­fen dies in kli­ni­schen Stu­di­en.“

Das UCT ist ein Com­pre­hen­si­ve Can­cer Cen­ter nach US-ame­ri­ka­ni­schem Vor­bild und för­dert durch die Zu­sam­men­ar­beit von Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt und Kran­ken­haus Nord­west die dis­zi­plin­über­grei­fen­de Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung, die Krebs­for­schung und die re­gio­na­le Ver­net­zung. So fin­den 20 wö­chent­li­che Tu­mor­kon­fe­ren­zen statt, in de­nen über 10.000 Be­hand­lungs­emp­feh­lun­gen im Jahr aus­ge­spro­chen wer­den. Dies er­folgt ent­lang der über 100 in­ter­dis­zi­pli­när ab­ge­stimm­ten Leit­li­ni­en, die re­gel­mä­ßig nach neu­es­ten Er­kennt­nis­sen wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Pa­ti­en­ten er­hal­ten ganz­heit­li­che Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te wie die Psy­choon­ko­lo­gie so­wie, falls not­wen­dig, ei­ne pal­lia­tiv­me­di­zi­ni­sche Be­treu­ung. Dar­über hin­aus be­ste­hen en­ge Ko­ope­ra­tio­nen mit Selbst­hil­fe­grup­pen und fer­ner be­steht ein viel­fäl­ti­ges Er­näh­rungs-, Sport- und In­for­ma­ti­ons­an­ge­bot. Die Krank­heits­ver­läu­fe wer­den um­fas­send er­fasst und aus­ge­wer­tet, um die ho­he Be­hand­lungs­qua­li­tät fort­lau­fend zu do­ku­men­tie­ren. Krebs­pa­ti­en­ten wer­den in 280 lau­fen­den kli­ni­schen Stu­di­en be­han­delt. Das UCT Frank­furt ist das ein­zi­ge On­ko­lo­gi­sche Spit­zen­zen­trum in ganz Hes­sen.

For­schung für die Zu­kunft
Ei­ne zen­tra­le Auf­ga­be des UCT ist die Krebs­for­schung. „Die Her­aus­for­de­rung be­steht dar­in, die Fort­schrit­te in der Krebs­me­di­zin früh­zei­tig un­se­ren Pa­ti­en­ten ver­füg­bar zu ma­chen“, stellt Prof. Hu­bert Ser­ve her­aus, wis­sen­schaft­li­cher Di­rek­tor des UCT und On­ko­lo­ge am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frank­furt. „Das UCT Frank­furt leis­tet ei­nen wich­ti­gen Bei­trag in der Krebs­for­schung, und das wird zu­neh­mend in­ter­na­tio­nal sicht­bar. Von der Grund­la­gen­for­schung über die trans­la­tio­na­le Krebs­for­schung zu in­no­va­ti­ven kli­ni­schen Stu­di­en sind wir in Frank­furt sehr er­folg­reich. Die in­ter­na­tio­na­len Gut­ach­ter fin­den be­son­ders be­mer­kens­wert, wie wir die Spit­zen­for­schung aus der Uni­ver­si­tät und dem Ge­org-Spey­er-Haus durch den Zu­sam­men­schluss von Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum und Kran­ken­haus Nord­west al­len Pa­ti­en­ten an bei­den Kran­ken­häu­sern zu Gu­te kom­men las­sen.“ So ist Frank­furt auch ein Part­ner­stand­ort im Deut­schen Kon­sor­ti­um für trans­la­tio­na­le Krebs­for­schung (DKTK).

Re­gio­na­le Ko­ope­ra­ti­on für Krebs­pa­ti­en­ten
Das UCT ar­bei­tet eng und ver­trau­ens­voll mit vie­len Kran­ken­häu­sern und nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten im Rhein-Main-Ge­biet zu­sam­men. „Wir er­mög­li­chen, die Er­run­gen­schaf­ten des UCT al­len Part­nern zur Ver­fü­gung zu stel­len, die mit dem UCT ko­ope­rie­ren. Dies ge­schieht be­reits im Rah­men des Hes­si­schen On­ko­lo­gie­kon­zep­tes, in dem das UCT die Ko­or­di­na­ti­on für das Ver­sor­gungs­ge­biet Frank­furt/Of­fen­bach über­nom­men hat“, er­klärt Prof. El­ke Jä­ger vom Kran­ken­haus Nord­west. „Da­bei ist es wich­tig, die ho­he Qua­li­tät der Ver­sor­gung von Krebs­pa­ti­en­ten bei un­se­ren Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern auch an­zu­er­ken­nen und zu un­ter­stüt­zen.“

„Wir sind stolz auf die­se Aus­zeich­nung und se­hen es als An­sporn, uns wei­ter zu ver­bes­sern und noch en­ger zu­sam­men­zu­ar­bei­ten. Das UCT er­öff­net uns ganz neue Mög­lich­kei­ten der Zu­sam­men­ar­beit und Ab­stim­mung zwi­schen zwei Kli­ni­ken ge­trenn­ter Trä­ger­schaft“, stel­len Prof. Jür­gen Graf, Vor­stands­vor­sit­zen­der und Ärzt­li­cher Di­rek­tor des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Frank­furt, und Tho­mas Gott­schalk, Ge­schäfts­füh­rer des Kran­ken­haus Nord­west, glei­cher­ma­ßen fest.

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