Erstes Uroonkologisches Zentrum in Hessen zertifiziert

Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigt exzellente Qualität in der Behandlung von Prostata- und Nierenkarzinomen im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt

Das interdisziplinäre Team des Uroonkologischen Zentrums freut sich gemeinsam mit Prof. Felix Chun (3.v.r.) über die erfolgreiche Zertifizierung.

In gleich zwei onkologischen Schwerpunkten unter Leitung von Prof. Felix Chun, Direktor der Klinik für Urologie, wurde dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) am Universitätsklinikum Frankfurt von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) höchste Versorgungsqualität bescheinigt. Das Prostatakarzinomzentrum und der Schwerpunkt Nierenzellkarzinom hatten sich erfolgreich einer unabhängigen Überprüfung durch das Institut OnkoZert gestellt. Zusammen wurden die beiden Bereiche nun mit dem DKG-Zertifikat „Uroonkologisches Zentrum“ ausgezeichnet. Das Uroonkologische Zentrum Frankfurt ist damit das erste dieser Art in Hessen.

Das Prostatakarzinomzentrum ist bereits seit 2012 DKG-zertifiziert. Erstmals von der Gutachterkommission überprüft wurde dieses Mal der Schwerpunkt Nierenzellkarzinom. In ihrem Bericht hoben die Gutachter auch hier insbesondere die hohe chirurgische Expertise sowie die Qualität der Pflege hervor und lobten die fachliche und menschliche Kompetenz des Teams. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung unserer speziellen Erfahrung im Bereich Nierenkrebs. Allen Beteiligten danke ich für die engagierte, fachübergreifende Zusammenarbeit“, gratuliert Prof. Chun dem interdisziplinären Team zur erfolgreichen Zertifizierung.

„Unser Behandlungsspektrum umfasst neben der klassisch-offenen und minimal-invasiven roboter-assistierten nierenerhaltenden Operation, die bei lokal begrenztem nicht metastasiertem Nierenkrebs die Therapie der Wahl ist, auch medikamentöse Kombinations-Systemtherapien wie Immuntherapien und/oder zielgerichtete Therapien bei fortgeschrittenen Erkrankungsstadien. Hierzu beraten wir die Patientinnen und Patienten in unserer interdisziplinären Nierenzellkarzinom-Sprechstunde“, erläutern Prof. Frederik Roos aus der Klinik für Urologie und Dr. Marit Ahrens aus der Medizinischen Klinik II. Die Interdisziplinäre Nierenzellkarzinom-Sprechstunde findet freitags von 12 bis 14 Uhr statt. Termine können telefonisch über die Klinik für Urologie unter Tel. 069/6301-5155 oder über die Hämato-Onkologische Ambulanz unter E-Mail hoa-info@kgu.de vereinbart werden.

Das Team des Schwerpunkts Nierenzellkarzinom folgt dem Leitsatz: „Urologie vernetzt – der Patient im Fokus“ und besteht aus erfahrenem ärztlichen und pflegerischen Personal der Klinik für Urologie, der Hämatologie/Onkologie der Medizinischen Klinik II, der Strahlentherapie, der Radiologie, der Nuklearmedizin sowie der Schmerztherapie, der Palliativmedizin, der Ernährungsmedizin, der Sporttherapie und der Psychoonkologie.

An einem Nierenzellkarzinom, dem dritthäufigsten urologischen Tumor, erkranken bundesweit jedes Jahr rund 14.600 Menschen. In Hessen sind Nierenzellkarzinome die sechsthäufigste Krebserkrankung bei Männern. Sie erkranken fast doppelt so häufig wie Frauen. Als größte Risikofaktoren für diesen Tumor gelten Bluthochdruck und Übergewicht sowie das (Passiv-) Rauchen. Außerdem kann eine chronische Nierenschwäche die Entstehung eines Nierenzellkarzinoms begünstigen.

Bildmaterial:
Das interdisziplinäre Team des Uroonkologischen Zentrums freut sich gemeinsam mit Prof. Felix Chun (3.v.r.) über die erfolgreiche Zertifizierung.
Download unter: www.kgu.de/index.php

Für weitere Informationen:
Dr. med. Séverine Banek, F.E.B.U., F.E.A.P.U.
Klinik für Urologie
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon      (0 69) 63 01 – 80 07 2
E-Mail   severine.banek@kgu.de
Internet www.kgu.de/urologie 

Felicitas Cremer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen (UCT)
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon      (0 69) 63 01 - 87 33 5
E-Mail   felicitas.cremer@kgu.de
Internet www.uct-frankfurt.de

Über das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT)
Das UCT ist eine gemeinsame Institution des Universitätsklinikums Frankfurt und des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität sowie des Krankenhauses Nordwest. Es vernetzt die verschiedenen Fachdisziplinen in der onkologischen Diagnostik, Behandlung, Forschung und Ausbildung miteinander. Das UCT arbeitet auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien, fördert die Grundlagenforschung sowie die anwendungsbezogene Forschung, um Innovationen rasch in klinischen Studien zu evaluieren. Das UCT kooperiert eng mit umliegenden Krankenhäusern und Praxen im Großraum Frankfurt / Rhein-Main, um die bestmögliche heimatnahe Versorgung onkologischer Patienten zu gewährleisten. Die Deutsche Krebshilfe hat das UCT als eines von 13 deutschen Zentren als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Damit ist das UCT das einzige Onkologische Spitzenzentrum in Hessen. Weitere Informationen über das UCT finden Sie unter www.uct-frankfurt.de.

Über das Universitätsklinikum Frankfurt
Das Universitätsklinikum Frankfurt, gegründet im Jahr 1914, zählt zu den führenden Hochschulkliniken Deutschlands. Es bietet seinen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung in 32 medizinischen Kliniken/Instituten. Der enge Bezug zur Wissenschaft – Klinikum und Fachbereich Medizin betreiben zusammen 20 Forschungsinstitute – sichert den Patientinnen und Patienten eine zeitnahe Umsetzung neuer Erkenntnisse in die therapeutische Praxis. Rund 1.500 stationäre und tagesklinische Betten stehen zur Verfügung. Zahlreiche Institute widmen sich medizinisch-wissenschaftlichen Spezialleistungen. Jährlich werden 51.000 stationäre und 227.000 ambulante Patientinnen und Patienten betreut. Besondere interdisziplinäre Kompetenz besitzt das Universitätsklinikum unter anderem auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Onkologie und kardiovaskulären Medizin. Auch als Standort für Organ- und Knochenmarktransplantationen, Dialyse sowie der Herzchirurgie nimmt es besondere Aufgaben der überregionalen medizinischen Versorgung wahr. Neben der Herzchirurgie besteht beim Versorgungsauftrag nach dem Hessischen Krankenhausgesetz auch in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Dermatologie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Alleinstellungsmerkmal für die Region Frankfurt-Offenbach. Über 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die Patientinnen und Patienten.

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