Neuroonkologie auf Hawaii

Ann-Christin Hau präsentiert ihre Forschungsergebnisse auf der WFNOS-Konferenz

Ihm Rahmen der siebten Konferenz der World Federation of Neuro-Oncology Societies (WFNOS) fand auch die 30. Jahrestagung der Society for Neuro-Oncology (SNO) in Honolulu, Hawaii, USA statt. Foto: Ann-Christin Hau.

MSNZ-Fellow Dr. Ann-Christin Hau besuchte vom 19.11.-23.11.2025 die siebte Konferenz der World Federation of Neuro-Oncology Societies (WFNOS) in Honolulu, Hawaii, USA. Die Konferenz fand in Verbindung mit der 30. Jahrestagung der Society for Neuro-Oncology (SNO) statt. Die WFNOS vernetzt auf ihrer jährlichen Konferenz neuroonkologische Gesellschaften der ganzen Welt und fördert den Austausch zwischen Forschenden, Lehrenden und klinischen Fachpersonal aus der Neuroonkologie.

Auf der Konferenz stellte die Frankfurter Forscherin ein Poster mit ihren neuesten Ergebnissen zu Glioblastomen vor. In ihrer Studie zeigte Hau zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Tanja Buhlmann, dass ein Teil der Invasivität von Glioblastomen durch eine veränderte Methylierung der DNA erklärt werden kann. Ein daraus resultierendes veränderte Bindungsverhalten von Transkriptionsfaktoren führte in ihrer Untersuchung zu einer Dysregulation der Genexpression in invasiven Glioblastomen. Diese neue Erkenntnis ergänzt das bisher anerkannte Modell, in dem das Eindringen von Glioblastomzellen in das gesunde Hirngewebe durch Signale der Umgebung gesteuert wird.

Die Konferenzen der WFNOS finden alle vier Jahre statt und werden im Turnus von den jeweiligen Gründungsmitgliedern – neben der SNO die European Association of Neuro-Oncology (EANO) und die Asian Society for Neuro-Oncology (ASNO) – organisiert.

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