Im Frauenförderformat „Ladies Lunch“ berichten in entspannter Atmosphäre regelmäßig erfolgreiche Ärztinnen von ihrem Karriereweg. Beim Ladies Lunch am 18. Februar 2026 erzählte Neuroradiologin und MSNZ Advanced Clinician Scientist PD Dr. Katharina Wenger-Alakmeh bei Getränken und Pizza von ihrem bisherigen Werdegang, der sie durch verschiedene klinische Fachgebiete führte. Gerne teilte die Ärztin auch ihre Erfahrungen auf dem Weg zur Habilitation und nun zur außerplanmäßigen Professur am Fachbereich Medizin und gab den Anwesenden wichtige Tipps. Neben allgemeinen Themen zur klinischen Weiterbildung und Dr. Wenger-Alakmehs Forschungstätigkeit als Advanced Clinician Scientist war für die Teilnehmerinnen der interdisziplinäre Master of Health and Business Administration (MHBA) von besonderem Interesse. Diskutiert wurde das Für und Wider, sowie verschiedene Möglichkeiten, diesen in Vollzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren. Für Katharina Wenger-Alakmeh steht jedoch fest, dass sich der Aufwand gelohnt hat, da das durch den Master erworbene betriebswirtschaftliche Managementwissen mit dem Fokus auf das Gesundheitswesen eine wichtige Qualifikation für angehende Führungskräfte in Gesundheitseinrichtungen darstellt. Weiterhin betonte Dr. Wenger-Alakmeh die Mitgliedschaft in einer Fachgesellschaft und die aktive Arbeit in deren Gremien als wesentliche Faktoren für die Karriereentwicklung durch Zugang zu Netzwerken, Fachwissen und die zu erlangende Sichtbarkeit.
In der Forschung hat Dr. Wenger-Alakmeh im vergangenen Jahr die Chance für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines MSNZ Short Term Fellowships und International Mentoring Trips, ermöglicht durch das Gleichstellungsbüro mit Unterstützung des Frankfurt Cancer Institute, genutzt. Hierdurch konnte sie drei Monate an der University of California, Los Angeles (UCLA) verbringen. Dort konnte Sie im Brain Tumor Imaging Laboratory von Prof. Dr. Benjamin Ellingson neue Technologien im Bereich der CEST-MRT kennen lernen und eigene metabolisch-bildgebende Expertise in der MR-Spektroskopie einbringen. Der Auslandsaufenthalt baute nachhaltige Forschungskooperationen auf und war auch persönlich eine bereichernde Erfahrung, die die forschende Ärztin allen Teilnehmerinnen ans Herz legen kann. Angeregt durch diesen Erfahrungsbericht wurde unter den Anwesenden die Ausgestaltung der Auslandsaufenthalte bezüglich Nutzen, Dauer und Fördermöglichkeiten erörtert.
Beim “Ladies Lunch” haben wissenschaftlich tätige Ärztinnen, Zahnärztinnen und Wissenschaftlerinnen an der Universitätsmedizin Frankfurt sowie Studentinnen des Fachbereichs 16 der Goethe-Universität die Möglichkeit, sich in einer lockeren Atmosphäre auszutauschen. Dabei können sie nach einem kurzen Vortrag mit anderen Kolleginnen und Studentinnen sowie der jeweiligen Referentin ins Gespräch kommen. Der ”Ladies Lunch" wird vom Gleichstellungsteam des Fachbereichs Medizin organisiert und ermöglicht den Ausbau eines professionellen Netzwerkes sowie das Erlernen von karriererelevantem Know-How.



