Wissenschaft zum Anfassen auf dem Frankfurter Roßmarkt

DKTK-Standort Frankfurt beim zweiten Science Festival Frankfurt mit vier Mitmachstationen dabei

MSNZ Fellow und Clinician Scientist Tonio Brinkschmidt aus der Medizinischen Klinik 2, Hämatologie/Onkologie der Universitätsmedizin Frankfurt erklärt Besucherinnen auf dem Frankfurter Science Festival die typischen morphologischen Veränderungen in Blutausstrichen von Leukämiepatienten. (Bild: Peter Kiefer & Yixin Wang)

Bereits zum zweiten Mal hat die Frankfurt Alliance, das Bündnis aus Forschungsinstituten aus der Region Frankfurt/Rhein-Main und der Goethe-Universität, den Roßmarkt in ein Wissenschaftsfestival verwandelt. Mit dabei war auch der Frankfurter Standort des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK), der ebenfalls das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) der Universitätsmedizin Frankfurt als onkologisches Spitzenzentrum vertrat. Am Stand konnten Besucherinnen und Besucher jeden Alters Blutkrebsforschung und Stammzellspende hautnah erleben.

Vier Stationen zum Mitmachen
Neben einem ganztägigen Bühnenprogramm konnten die Besucherinnen und Besucher an 18 Ständen wissenschaftliche Themen der verschiedensten Fachrichtungen erkunden. Am Stand des DKTK erwarteten die Gäste gleich vier Stationen zum Mitmachen. Mitarbeitende der Universitätsmedizin Frankfurt führten Interessierte in die Welt der Hämatologie und Onkologie und beantworteten Fragen zu verschiedensten Themen, wie zur Entstehung von Krebs, zu Diagnostik und zu Therapieformen wie Chemotherapie und modernen Immuntherapien. Auch wurde von aktuellen Forschungsarbeiten zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen an der Universitätsmedizin Frankfurt berichtet.

Mit MSNZ Fellow und Clinician Scientist Tonio Brinkschmidt konnten die großen und kleinen Gäste unter dem Mikroskop selbst echte Blutausstriche untersuchen – darunter gesundes Blut, Ausstriche von Leukämien, Lymphomen und sogar Malaria-Präparate. So wurde anschaulich, wie viel sich bereits aus winzigen Strukturen ablesen lässt.

Ein dreidimensionales Knochenmarkmodell zeigte, wie Blutzellen entstehen und was bei einer Leukämie geschieht. Das Modell machte Vorgänge sichtbar, die sonst im Verborgenen ablaufen, und war für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in spannende Gespräche mit den Mitarbeitenden der Universitätsmedizin.

Stammzelltypisierung direkt vor Ort
In Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen und der Initiative „Frankfurt gegen Leukämie“ hatten Interessierte die Möglichkeit, sich direkt am Stand als Stammzellspenderin oder Stammzellspender typisieren zu lassen.

Für Erfrischung sorgte das Smoothie-Bike der Universitätsmedizin Frankfurt: Wer sportlich in die Pedale trat, mixte sich seinen Smoothie aus frischem Obst selbst – ein Angebot, das bei Jung und Alt gleichermaßen gut ankam.

Großes Interesse an Blutkrebsforschung
Der Stand war den ganzen Tag über gut besucht. Das Team freute sich über zahlreiche positive Rückmeldungen und darüber, wie viel Neugier und Interesse die Themen Blutkrebsforschung und Stammzellspende geweckt haben.

Kontakt

Nachwuchsförderung
Dr. Tinka Haydn

UCT Frankfurt
Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt
Tel. 069 6301 7251
E-Mail: haydn@med.uni-frankfurt.de