Urogenitale Tumoren

Über den Schwerpunkt

Das herausragende Betätigungsfeld des Schwerpunktes Urogenitale Tumoren ist die klinische Patientenversorgung, aber auch die Durchführung von problemorientierten klinischen und außerklinischen Forschungsprogrammen. Im Zentrum steht die facherübergreifende Therapie und Diagnostik von Prostata-, Blasen-, Hoden-, Penis- und Nierenkarzinomen. Die Entwicklung strategisch interdisziplinärer Standards, ebenso wie die umfassende Patientenberatung spielen hierbei eine tragende Rolle. Unter anderem ist der Schwerpunkt Meinungszentrum bei der Beratung von Patienten mit Hodentumoren. 

Der Schwerpunkt bietet ein umfangreiches Spektrum funktions- und organerhaltender Behandlungskonzepte an. Neben plastisch rekonstruktiven operativen Techniken, werden fachübergreifend multimodale Therapieformen angewandt und entwickelt. Hierbei sind insbesondere nieren- und blasenerhaltende sowie kontinenz- und potenzerhaltende Strategien beim Blasen- und Prostatakarzinom hervorzuheben. Bei fortgeschrittenen Tumoren haben bedürfnisangepasste interdisziplinär palliative Konzepte einen besonderen Stellenwert. Die Betreuung von Patienten mit fortgeschrittenen Prostata- und Nierenkarzinomen steht in besonderem Fokus des Zentrums. Der Schwerpunkt führt darüber hinaus zahlreiche klinische Studien zur Prüfung neuer Therapien insbesondere bei Prostata- und Nierenkarzinomen durch. 

Die extraklinische Forschung des Schwerpunktes beschäftigt sich mit der Erstellung von tumorspezifischen Gen- und Proteinprofilen, welche sich potentiell als Angriffspunkte neuer molekular gezielter Therapieformen eignen.

Kontakt

Ärztliche Koordinatorin
Dr. Severine Banek
Telefon: 069 6301 0 (Pforte)
severine.banek@kgu.de


Schwerpunktsprecher

Alternativer Text
Prof. Dr. Wael Khoder
Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie

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